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Ausgewähltes Blog: Kara Wullenkord - Argentinien

Dreimal Nationalfeiertag und Elisabeth Käsemann

Samstag, 28. März 2009

Demonstranten am Día de la Memoria

Die Avenida de Mayo am 24. März: In Händen der Demonstranten

Am 24. März war in Argentinien der 33. „Día de la Memoria“, übersetzt etwa Tag der Erinnerung. Erinnert wird an diesem Tag an den Beginn der Militärdiktatur 1976, während der in ganz Argentinien 30.000 Menschen „verschwunden“ sind – daher der Name „Desaparecidos“. Die Verschwundenen wurden verfolgt, am helligten Tag vom Militär verschleppt, gefoltert, ihrer Neugeborenen beraubt, getötet oder über dem Río de la Plata aus Flugzeugen geworfen.

Dieser Teil der argentinischen Geschichte rückt in den Tagen um den 24. März sehr stark in den Fokus der Gesellschaft und es finden viele Aktionen dazu statt. Ich habe den Feiertag auf mehrere Arten erlebt: Im Projekt, in meinem Viertel und auf einer nationalen Demonstration. (weiterlesen…)

Im Zeichen der Taube

Montag, 9. März 2009

Kara Wullencord

Kara Wullenkord

Ich bin Kara, nun 20 Jahre alt und bin nach dem Abi für ein Jahr nach Südamerika gegangen. Genauer: Das Programm nennt sich Freiwilliger Friedensdienst und wird von der evangelischen Kirche angeboten.

Die EKvW hat mich nach Buenos Aires, Argentinien entsandt und hier bin ich nun seit August 2008 und mache, grob gesagt, Sozialarbeit in der Casita La Paloma, auf deutsch Taubenhäuschen.

Es ist ein Tageszentrum, das Kinder und Jugendliche besuchen, die in verschiedenen Stufen und Arten von Armut leben, Probleme in der Schule haben und zuhause Gewalt erleben. In La Paloma wollen wir ihnen die Werte des friedlichen Zusammenlebens nahe bringen und ihre Schul- und Allgemeinbildung weiter bringen. (weiterlesen…)