Dreimal Nationalfeiertag und Elisabeth Käsemann
Samstag, 28. März 2009
Am 24. März war in Argentinien der 33. „Día de la Memoria“, übersetzt etwa Tag der Erinnerung. Erinnert wird an diesem Tag an den Beginn der Militärdiktatur 1976, während der in ganz Argentinien 30.000 Menschen „verschwunden“ sind – daher der Name „Desaparecidos“. Die Verschwundenen wurden verfolgt, am helligten Tag vom Militär verschleppt, gefoltert, ihrer Neugeborenen beraubt, getötet oder über dem Río de la Plata aus Flugzeugen geworfen.
Dieser Teil der argentinischen Geschichte rückt in den Tagen um den 24. März sehr stark in den Fokus der Gesellschaft und es finden viele Aktionen dazu statt. Ich habe den Feiertag auf mehrere Arten erlebt: Im Projekt, in meinem Viertel und auf einer nationalen Demonstration. (weiterlesen…)


