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Monatsübersicht

Ausgewähltes Blog: EKvW-Synode 2013

Rückblick auf die Landessynode 2013

Samstag, 23. November 2013
Julias Koffer auf dem Heimweg...

Julias Koffer auf dem Heimweg…

Gestern um die Mittagszeit endete die 2. Sitzung der 17. Westfälischen Landessynode. Wir als Jugenddelegierte schauen nun auf diese Woche zurück:
Es war erneut eine ruhige und harmonische Synode: keine hitzigen Diskussionen oder allzu große Meinungsverschiedenheiten. Einzig die Thematiken um die Hauptvorlage „Familie heute“ führten zu vereinzelten Diskussionen. Ansonsten wurden die Wahlen und Anträge nahezu einstimmig verabschiedet.
Für uns Jugenddelegierten war es eine ausgelastete Woche: Neben dem normalen Tagesprogramm waren wir mit unserem Wortbeitrag, dem Abend der Jugendverbände, unserer Andacht und unserem Blog vielfältig eingespannt, jedoch können wir sagen, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Die Präses, Mitglieder der Kirchenleitung und weitere Synodale lobten den Abend der Jugendverbände sowie unsere Andacht am Freitagmorgen, so dass wir uns für die nächsten Jahre ermutigt fühlen, unsere Arbeit so aktiv weiterzuführen.
Wie schon im letzten Jahr fühlten wir uns sehr gut im Haus der Stille untergebracht und genossen das gemeinsame und vielfältige Frühstück mit den Vertretern der Studierenden und Vikare sowie einigen ebenfalls dort untergebrachten Synodalen. Die Gespräche, die wir neben den Sitzungen und während der Mahlzeiten mit Synodalen führten, und die Abendausklänge in den unterschiedlichen Locations Bielefelds haben viele interessante Einblicke erlaubt und sind motivierend und ermutigend für unsere Arbeit.

Unsere Andacht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…

Freitag, 22. November 2013

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Ein persönlicher Dank der Präses nach der Andacht an die Band und uns, stärkt uns in der Vorbereitung für eine Andacht auf der nächsten Synode!

Die folgenden Texte haben wir in unserer Andacht gelesen:

Begrüßung
Am heutigen Tag kommen wir ein letztes Mal auf der zweiten Sitzung der 17. Landessynode zusammen und blicken auf eine Woche voller theologischer und kirchenpolitischer Diskussionen, Entscheidungen und intensiver Gespräche zurück. Wir sind aus den unterschiedlichsten Teilen und Bereichen unserer Landeskirche hier in Bielefeld zusammen gekommen, um unsere Kirche gemeinschaftlich zu gestalten.
Als unsere Präses am Montagmorgen schon den Kern unserer Andacht in ihrem mündlichen Bericht ansprach, mussten wir schmunzeln: “Der Kern heißt Gemeinschaft. Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Gemeinschaft unter Menschen.“
In diesem Sinne begrüßen wir Sie und euch zu unserer Andacht, in der es eben genau um diese Gemeinschaft geht: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind.“

Andacht
Es ist Freitagmorgen, fast am Ende der Synode, also können wir jetzt ja auch einmal ehrlich sein: rein theoretisch sitzen hier 18 Personen in der Kirchenleitung, 144 Vertreter der Kirchenkreise, und noch weitere 60 oder mehr Personen in verschiedenen Funktionen.
Insgesamt also offiziell 222 Menschen.?Das sind laut Jesus, wenn man ihn wörtlich nimmt, 220 bzw. 219 Menschen zu viel, um als Gemeinschaft in seinem Namen zu wirken. ?Denn hat er nicht gesagt: Wo ZWEI ODER DREI in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen?
Jesus reichen demnach also zwei oder drei, um unter uns Menschen zu sein.

Und wo wir gerade dabei sind ehrlich zu sein, müssen wir uns doch eingestehen, dass wir die Gemeinschaft manchmal eher hinderlich und anstrengend finden.
Denn die Vielfalt unserer Gemeinschaft strengt uns an.
Wäre es nicht einfacher, wenn wir nur eine Hand voll von Menschen hier auf der Synode wären, deren Meinungen und Interessen zusammengebracht werden müssten?
Zum Beispiel bei den Diskussionen über den Haushalt oder die Vorstellungen des heutigen Familienbildes, wäre es doch sicher der einfachere und bequemere Weg, wenn wir nur wenige wären und uns umso schneller einig werden könnten.

Also, warum lassen wir dann doch die Entscheidungen in die Hände von so vielen fallen? Was bringt uns unsere Vielfalt??Unsere Gruppe bildet zwar nicht die Vielfalt der Gesellschaft ab, trotzdem sind wir auf den zweiten Blick ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Menschen, die versuchen gemeinsam an etwas zu arbeiten, das für einige schwer zu greifen ist – Unsere Kirche.
Man könnte es mit einem Puzzle vergleichen. Jede und Jeder von uns gleicht einem Teil des Puzzles, in dem die Teile, genau wie wir Menschen, gleichzeitig ähnlich und doch verschieden sind.
Anhand eines einzelnen dieser Puzzleteile kann man das Motiv noch nicht erkennen. Erst wenn sich alle Puzzleteile zu einem Ganzen zusammensetzen, werden Konturen sichtbar und es ergibt sich ein klareres Bild.
So zeigt sich die Kraft der Gemeinschaft, in dem Zusammenspiel der einzelnen Akteure.
Neue Themen, Arbeitsfelder und Herausforderungen lassen das Puzzle immer weiter wachsen, sodass es sich in einem lebendigem Prozess befindet, der nie abgeschlossen ist.
Und wenn wir uns genauer umschauen, sehen wir, dass wir ein buntes Puzzle ergeben, da wir eine vielfältige Gemeinschaft sind. Jedes Puzzleteil kennzeichnet sich durch seine bestimmte Form und Farbe.
Einige ähneln sich mehr, andere sind das passende Gegenstück zu dem anderen und wiederum andere eröffnen eine neue Dimension, so dass das Puzzle sich nicht nur zweidimensional erstreckt. Wir sprechen natürlich nicht von einem Puzzle wie zum Beispiel von Ravensburg, sondern von einem lebendigen, an dem immer weitergebaut wird – Unsere Kirche.
Die Puzzleteile ergeben ein buntes Bild, in dem sie eng miteinander verbunden sind. So unterschiedlich wie die einzelnen Puzzleteile, ist auch jede und jeder einzelne von uns individuell. Wir bringen uns alle mit unseren persönlichen Hintergründen, Stärken und Interessen ein. Egal ob jung, junggeblieben oder älter, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich engagiert, aus Nord- oder Südwestfalen, egal ob Theologin oder Pädagoge, egal ob Synodale oder Gast, ob weiblich oder männlich, sind wir doch in unserem christlichen Glauben verbunden.
Und der Glaube ist dabei das grundlegende verbindende Element.
Wie die einzelnen Puzzleteile nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ineinandergreifen, so werden auch wir zusammengehalten in unserem Glauben an Gott.

Durch die Symbolik des Puzzles wird die Stärke der Vielfalt erst deutlich.
Also wird Jesus nicht gemeint haben, dass er NUR unter 2 bis 3 Menschen gegenwärtig ist.
Seine Botschaft, die im Evangelium verkündet wird, richtet sich viel mehr direkt an alle, egal wie viele einer Gemeinschaft innewohnen und wer wir sind.
Er fordert also förmlich die Vielfalt, die entsteht, wenn Menschen zusammen kommen.
Gemeinschaft stellt uns nicht nur vor die Herausforderungen der Vielfalt, sondern bietet uns Chancen unsere Kirche gemeinschaftlich, vielfältig und verbunden im Glauben an Gott zu gestalten. ?Er könnte uns stattdessen sagen: Wo ihr versammelt seid, da bin ich mitten unter euch.?

Amen

Nachtrag:
Als kleine Erinnerung an diese Andacht und die diesjährige Gemeinschaft auf der
Landessynode, befindet sich bei dem Liedzettel ein Kärtchen für Sie und euch (siehe Bild)!
Zusätzlich möchten wir Ihnen und euch folgenden Impuls mit auf den Weg nach Hause geben, auch in andere Gemeinschaften, die Sie und euch dort erwarten.
Was sind das für Momente, in denen Sie genau spüren, dass Gott der Gemeinschaft inne wohnt? Gab es dieses auch auf der Synode?

Fürbitten

GOTT, du bist Quelle und Licht,
wir kommen zu dir und sagen dir alles, was wir nicht allein tragen können.

Wir bitten dich für die Menschen, die Gewalt und Not erleiden,
So wie in Syrien und an anderen Orten der Erde,
aber auch für diejenigen, die auf der Flucht sind oder die sich nirgendwo auf der Welt willkommen fühlen.

Wir bitten dich auch für die Menschen,
die unter Krankheit oder Armut leiden
oder die sich einsam und verlassen fühlen,
vielleicht auch ganz in unserer Nähe.

Wir bitten dich auch für uns Menschen hier,
wir sind verschieden und wollen in deinem Namen gemeinsam Handeln.
Doch nicht immer sind wir auch wirklich eins,
Gib uns offene Augen und den Sinn zu verstehen,
wo wir gebraucht werden
und wie wir handeln können.
Gib uns die Erkenntnis, wie wir durch die Gemeinschaft mit dir
in der Gemeinschaft unter uns Menschen
kein Unheil anrichten
und stattdessen viel erreichen können.

Gib uns deinen Geist, der uns bestärkt,
damit wir das angehen können, was vor uns liegt.
Heute und in der folgenden Zeit.

Amen

Gleich beginnt unsere Andacht

Freitag, 22. November 2013

Um 9 Uhr geht’s los!

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Optimale Andachtsvorbereitung

Donnerstag, 21. November 2013

Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…

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Einblicke in den Berichtsausschuss

Donnerstag, 21. November 2013

In dem Berichtsausschuss werden die Inhalte der Anträge diskutiert, die in diesen verwiesen worden sind. Kernziel ist es, die vorgegebenen Themen so zu erarbeiten, dass am Ende ein (oder eben kein) Beschlussvorschlag an die Kirchenleitung oder Synode übergeben werden kann, mit dem gegebenenfalls weitergearbeitet wird. Im Vergleich zu den anderen Ausschüssen, ist der Berichtsausschuss wohl derjenige, der thematisch am vielfältigsten ist.

In diesem Jahr wurden fünf Unterausschüsse gebildet, die sich ausgehend von den gestellten Anträgen mit folgenden Themen beschäftigt haben:

  1. „Umgang mit Fremden und Flüchtlingen“ (mit dem Unterunterausschuss „Visapraxis für ökumenische Gäste“)
  2. „Seelsorgekonzeption“
  3. „Theologische Prüfungen“
  4. „Schutz von Frauen in sexueller Beschäftigung“
  5. „Ökumenischer Pilgerweg für Gerechtigkeit und Frieden“

In dem Unterausschuss „Theologische Prüfungen“ wurde die Frage der Abschaffung der sogenannten „Viererregelung“ des 1. Theologischen Examens in Westfalens diskutiert. (Wenn die Theologiestudierenden in dem 1. Examen insgesamt die Note „ausreichend“ (3,5) bekommen, werden sie nicht in den kirchlichen Vorbereitungsdienst aufgenommen. Die Studierenden haben eine Chance der Wiederholung des Examens. Die Wiederholung geschieht in den Fächern, in denen die Leistungen nicht angemessen waren. Die Noten der restlichen Fächer bleiben erhalten, damit am Ende ein Examen mit mindestens der Note „befriedigend“ erreicht werden kann.) Obwohl das Thema nach der Einbringung der zwei Anträge unter den Synodalen präsent war und unterschiedlich diskutiert wurde, war der Unterausschuss mit sieben Teilnehmern karg besucht (darunter zwei Studierende und die beiden Ausbildungsdezernentinnen). Trotzdem wurde effektiv gearbeitet, informiert und aufgeklärt.

Das Ergebnis dieses Unterausschusses wurde in der 7. Plenarsitzung vorgestellt. Es wurde kein Beschluss gefasst, der sich mit der Weiterarbeit der Abschaffung bzw. Prüfung der Viererregelung beschäftigt. Diese Entscheidung wurde in Berücksichtigung der im schriftlichen Bericht der Präses auf Seite 12 benannten Evaluation getroffen. „Im Gespräch mit dem Gesamtkonvent der Studierenden und mit dem Prüfungsamt wird das Landeskirchenamt die gegenwärtige Prüfungspraxis kritisch reflektieren und gemeinsam nach Alternativen zur Gewährleistung eines theologisch-wissenschaftlichen Standards für die Aufnahme ins Vikariat suchen.“ Die Ergebnisse dieser Evaluation werden 2015 auf der Synode vorgestellt.

Ein persönlicher Kommentar von Caroline Peters: Abendessen auf der Synode

Donnerstag, 21. November 2013

wpid-Vegetarisch-ist-aus.jpg Wovor ich mich ein Jahr lang schon fast gegruselt habe, das ist das ¨Abendbrot¨ auf der Synode. Ich weiß, das Synodenbüro gibt sich große Mühe, es allen Recht zu machen und auch Vegetarisches anzubieten. Das ist super und nett! Das Vegetarische Angebot stößt auf Begeisterung, sogar so große, dass diejenigen, die sich nicht für vegetarisches Essen angemeldet haben, so beherzt auf die paar fleischlosen Alternativen zugreifen, dass die Vegetarier_innen doch schnell wieder bei Brot mit Käse landen. Und vielleicht Butter. Und natürlich rotem Tee natürlich; im Bethel-Slang ¨Diakonissenblut¨ genannt. Es ist ein Jammer. Sobald das Vegetarische Essen mehr ist als nur das Essen mit Fleisch – nur ohne das Fleisch (sprich: Reis mit Sauce oder Gemüse), ist oft und schnell nicht mehr genügend davon da.

wpid-Roter-tee.jpgDie Chancen sind einfach deutlich schlechter für die, die nicht so auf Massentierhaltung stehen. Kommen noch Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige Einschränkungen hinzu, bleibt nicht mehr viel. Aber ich will gar nicht so sehr jammern; mein eigentliches Problem liegt noch ganz woanders: in der Uhrzeit und den mangelnden Alternativen im Anschluss. Sei es auf mein Erasmus-Jahr in Italien zu schieben oder auf meine studentische Lebensweise; jedenfalls ist mir das einfach zu früh um halb sieben (!!!) zu Essen. Spätestens um 22 Uhr habe ich wieder Hunger. Spätestens. Und dann würde mir der Sinn eigentlich nach einer Pasta stehen oder irgendetwas, das warm ist jedenfalls. Notfalls würde auch schon eine Gemüsebrühe zum Käsebrot weiterhelfen. Das mit dem Brot abends, das hat mir schon damals im evangelischen Pfarrhaus Mühe bereitet. Dort waren meine Gestaltungsmöglichkeiten aber noch größer als auf der Synode. Wer sich fragt, was manche abends gegen 21 Uhr so ungeduldig werden lässt: es ist nicht nur die Müdigkeit nach einem langen Sitzungstag. Bei einigen ist es viel einfacher: Hunger. Nach etwas anderem als Käsebrot und rotem Tee.

Ich war noch nie auf einer Synode in Frankreich oder Italien, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass in Ländern mit mehr kulianrischem Sinn so etwas möglich wäre. Sicherlich gäbe es dort Rotwein und Salat und vielleicht Pasta und Fisch und ein paar interessantere Aufstriche als Butter und Margarine, jedenfalls jede Menge Antpasti und gegrilltes Gemüse und Bruschette und vino rosso und dolci und… Ja, ich gebe zu, das sind ganz und gar und keine geistigen oder geistlichen Zeilen. Aber die Praxis zeigt einfach: der Hunger und vielleicht auch die Sehnsucht nach Genuss sind nicht zu unterschätzen!

Ein Bericht aus dem Finanzausschuss

Donnerstag, 21. November 2013

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Foto: EKvW

„Wer gerne Monopoly spielt und mit immensen Summen handelt, ist hier genau richtig“ sagte Dr. Arne Kupke
Foto: EKvW

Zahlen über Zahlen. Damit beschäftigten sich die Mitglieder des Tagungs-Finanzausschusses auf der Landessynode. Zunächst führte die Reise vom Assapheum ins Landeskirchenamt in der Bielefelder City.
„Wer gerne Monopoly spielt und mit immensen Summen handelt, ist hier genau richtig“ sagte Dr. Arne Kupke, Mitglied der Kirchenleitung. Neben der Auseinandersetzung mit dem Haushaltsplan, der abschließend vom Tagungsfinanzausschuss und schließlich heute auch vom Plenum einstimmig angenommen wurde, debattierten die Mitglieder zum Teil auf emotionale Weise über die Verwendung möglicher Kirchensteuerüberschüsse. Das Lieblingswort der Sitzung war eindeutig die sogenannte “Dehnungsfuge” – der neue Begriff für finanzielle Puffer. Auch die Einführung des NKF – neues kirchliches Finanzmanagement – wurde thematisiert.
Schließlich beendete der Finanzausschuss bereits am Dienstagabend seine Arbeit, da die Finanzexperten, die den Finanzdschungel wie es schien im Gegensatz zu den anderen Anwesenden und zum Teil ratlosen Gesichtern vollständig durchblicken, gute Vorarbeit geleistet haben.

Rückblick: Der Abend der Jugendvertretenden

Donnerstag, 21. November 2013
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Bewegende Momente während der Aufführung. Es war mucksmäuschenstill!

Der Abend der Jugendvertretenden auf der Landessynode, der von den Jugendverbänden der evangelischen Kirche von Westfalen organisiert wurde, war ein voller Erfolg.

Nach einem anstrengenden Sitzungstag, anschließenden Buß- und Bettagsgottesdienst und kurzen Abendessen, fuhr ein bis auf den letzten Platz gefüllter Bus vom Haus Ophir direkt zur Jugendkirche luca.  Neben den Synodalen, die mit dem Bus gekommen sind, reisten weitere eigenständig an. So auch unsere Präses Annette Kurschus, die in der heutigen Plenarsitzung den gestrigen Abend noch einmal lobte.

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Die Darsterlinnen und Darsteller vom Musiktheaterstück: “Die Erinnerung bleibt”

Die besondere Location überzeugte durch ihre Lichtstimmung und sorgte für eine entspannte und lockere Atmosphäre während des gesamten Abends. Die Synodalen wurden im Bus bereits mit Haribo-Süßigkeiten eingestimmt, um dann mit einer kleinen Kinderschokolade – passend für die Kinder- und Jugendarbeit – in Empfang genommen zu werden. Gut gestärkt verteilten sich die Synodalen auf die Sitzreihen, um nach der Begrüßung und Vorstellung der anwesenden Jugendverbände und Gäste durch Caro und Niklas dem Musiktheaterstück „Die Erinnerung bleibt“ zu folgen. Es war mucksmäuschenstill während der Darbietung: Zwei ausgewählte Szenen zeigten nur Ausschnitte aus dem beeindruckenden Stück und die Inszenierung der Jugendlichen wurde mit großem Applaus gewürdigt. Im Anschluss wurde dem Publikum ermöglicht Rückfragen an die Darbietenden zu stellen und somit einen Einblick in das Projekt, das Gandhi Chahine künstlerisch geleitet wurde, zu erhalten.

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Viele Gespräche sind in der Jugendkirche geführt worden.


Nach einer kurzen Umbauphase, in der die Synodalen quasi von den Stühlen aufgescheucht wurden, konnten sie in persönliche Gespräche mit den anwesenden jungen Menschen starten, um mehr über die Jugendverbände an den jeweiligen Ständen zu erfahren. Neben einem intensiven Austausch über die Jugendarbeit in den Verbänden und Kirchenkreisen, konnten Interessierte auch Materialien wie beispielsweise Broschüren und Flyer mitnehmen.

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Präses Kurschus war gerne Gast beim Abend der Jugendvertretenden.

Nach der Verabschiedung der anwesenden Gäste und dem Dank an die Verantwortlichen der Jugendkirche, fuhr der Bus mit einem Halt in der Bielefelder Innenstadt zurück nach Bethel. Viele der anwesenden Synodalen,  auch aus der Kirchenleitung, folgten unserer Einladung den Abend im Bielefelder Brauhaus ausklingen zu lassen.

Da sind wir überrascht worden…

Donnerstag, 21. November 2013

Wir fanden heute nach der Mittagspause auf unseren Tischen eine kleine Kinder-Überraschung. Danke an den unbekannten Spender :-)

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Wahlen auf der Synode

Donnerstag, 21. November 2013
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Wahlen auf der Synode
Foto: Niklas Tüpker

Es ist wieder „Nach-/Neuwahlzeit“: Nachdem im letzten Jahr auf der Landessynode einige Mitglieder der Kirchenleitung neu gewählt bzw. in ihrem Amt bestätigt wurden, stehen heute Neu- und Nachwahlen für verschiedene Gremien und Ausschüsse an. Vorbereitet werden die Wahlen vom ständigen Nominierungsausschuss. Eine Übersicht über die vorgeschlagenen Nominierten ist den Synodalen und Gästen im Vorfeld der Synode postalisch zu gegangen. Nach der Einbringung im Plenum und der daran anschließenden Überweisung in den Tagungsnominierungsausschuss, der sich mit den Nominierungen noch einmal auseinandergesetzt hat, wurde am heutigen Tag im Plenum abgestimmt. Alle Nominierten wurden sowohl im Tagungsnominierungsausschuss als auch im Plenum einstimmig gewählt.

Hier ein paar Einblicke in die Wahlen:

  • Neuwahl des Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses für politische Verantwortung: Andrè Ost (Superintendent im Kirchenkreis Tecklenburg)
  • Nachwahl in die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von  Westfalen: Ingo Neserke (Superintendent im Kirchenkreis Hattingen-Witten)
  • Nachwahl in den Ständigen Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung: Matthias Bongartz (Lübbecke)