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Bethlehem, Osterhasen und Chanukkaleuchter – Weihnachten im Heiligen Land

Veröffentlicht am 24. Dezember 2009 von Michael Wohlrab - Jerusalem

Nichts erinnert an Weihnachten in Deutschland. Die Sonne brennt und ich ziehe den Pullover aus beim Gang durch Jerusalem. Es ist kurz vor 14 Uhr. Am Damskustor verkauft ein Palaestinenser Weihnachtsmaenner und Osterhasen aus Schokolade.

Osterhase und Weihnachtsmann - Weihnachten am Damaskustor

Osterhase und Weihnachtsmann - Weihnachten am Damaskustor

An den Strassenpfaehlen sieht man die Chanukkaleuchter, die noch an das juedische Lichterfest erinnern, das gerade vorbei ist. So strahlt ein wenig das Weihnachtsgefuehl auf, wenn sie am Abend leuchten.

Die Chanukkaleuchter an den Strassen erinnern ein wenig an Weichnachten.

Die Chanukkaleuchter an den Strassen erinnern ein wenig an Weichnachten.

Heute abend im Gottesdienst werden wieder viele israelische Touristen sein, die ein wenig weihnachtliche Stimmung erhaschen wollen. In Tel Aviv kann man Karten kaufen fuer das Christnachtsgottesdienst-Hopping. Manches Gemeindeglied singt fuer sich allein in den dicht gefuellten Bankreihen.  

Um Mitternacht geht es dann zu Fuss nach Bethlehem. Etwa 100 zumeist junge Menschen wandern ueber den Checkpoint die etwa 15 Kilometer bis zur Geburtskirche. Unterwegs machen wir halt bei der evangelischen Kirche in Bethlehem, wo wir gegen 3 Uhr Tee trinken koennen. Gegen 5 Uhr werden wir wieder in Jerusalem sein. Muede und erschoepft und doch erfuellt von dem Weihnachten im Heiligen Land, das ganz anders ist.

Letzte Worte aus Japan

Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Der "Atomic-Bomb-Dome" prangert den Einsatz von Atombomben an

Der "Atomic-Bomb-Dome" prangert den Einsatz von Atombomben an

Wir sind zurück aus Westjapan. Mehrere hundert Kilometer haben wir in den letzten zwei Tagen mit dem Zug zurückgelegt und haben einerseits die ehemalige Hauptstadt Kyoto besucht (von Mittwoch bis Donnerstag). Diese Stadt beeindruckte uns v.a. durch die Tempel und Gärten, die wir besuchten. Wir fanden in dieser atmosphärisch sehr schönen Stadt zur Ruhe und die vielen Bilder, die unsere Seelen in den letzten Wochen aufgenommen haben, konnten ein wenig ihren Platz in uns finden.
So genossen wir in Kyoto die herbstliche Atmosphäre bei verschiedenen Tempelanlagen.
Gestern Mittag fuhren wir weiter nach Hiroshima. Diese Stadt erlangte aufgrund der 1. Atombombe, die in einem Krieg eingesetzt wurde, traurige Berühmtheit. Am 6. August 1945 ließ ein amerikanischer Bomber die Atombombe “little boy” fallen. In einer Höhe von 600 m über dem Stadtzentrum von Hiroshima explodierte sie und sorgte in einem Umkreis von 2 km für absolute Zerstörung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zwischen den Zeiten

Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Lisa und Dörthe mit ihren "Gastmüttern" und Lisas "Gastschwester"

Lisa und Dörthe mit ihren "Gastmüttern" und Lisas "Gastschwester"

So langsam aber sicher nähert sich unser Aufenthalt dem Ende. Es liegen wieder ereignisreiche Tage hinter uns – und um schon ein wenig voraus zu greifen – ereignisreiche Tage vor uns. Am Sonntag sind wir nach Nozominomon gefahren und haben dort unseren dritten japanischen Gottesdienst mitbekommen. Während Imotosan über den Barmherzigen Samariter predigte, übersetzte Schindosan für uns. Es war eine besondere Freude, sie und die Frauen von Gakuen wiederzutreffen.

Während gestern Vormittag draußen der Wind den Regen auf die Erde peitschte (wie ich auf Nachfrage bei einer Mitarbeiterin erfuhr, handelte es sich hierbei um den Ausläufer eines Taifuns, der vor der japanischen Küste wütete – gut, dass ich nachgefragt habe ;-) ), hatten wir unseren Einsatz im Kinderheim. Diesen Beitrag weiterlesen »

Erwarte das Unerwartete

Veröffentlicht am 24. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Dörthe in "Amerika"

Dörthe in "Amerika"

Wie schon angekündigt machten wir uns heute mit ein paar Kindern auf nach Disneyland. Nach dem Frühstück, packten wir unsere Sachen, und fuhren ca. eine Stunde. In dieser Stunde wurde klar: Nicht nur die Kinder waren aufgeregt, sondern auch wir. Denn auf diesen Besuch freuten wir uns schließlich schon seit wir wussten das wir nach Disneyland fahren würden.

Angekommen im Disneyland warteten die Attraktionen nur darauf von uns erobert zu werden. So guckten wir uns zuerst einen kurzen (für mich schon fast spannenden) Film in 3D an, in der uns eine Schlange fast auffraß, eine Katze zum Löwen mutierte und ein überdimensionaler Hund uns annieste. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kleine Japaner

Veröffentlicht am 23. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Wir mit Imotosan vor Hakobune

Wir mit Imotosan vor Hakobune

Heute haben wir dem Babyheim einen Besuch abgestattet. Hakobune – “Arche Noah” ist ganz in der Nähe vom Kinderheim. Dort trafen wir auf acht kleine Japaner im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren.

Das Babyheim besteht seit April diesen Jahres. Mit den kleinen Gastgebern haben wir dann erstmal Milch bzw. wir kalten Tee getrunken. Anschließend ging es ans Spielen, draußen und drinnen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Farbenfroher “Cakie”

Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Deutsch Englisch- Englisch Japanisch  (2 verschiedene elektronische Dictionaries machen´s möglich!)

Deutsch Englisch- Englisch Japanisch (2 verschiedene elektronische Dictionaries machen´s möglich!)

Konbanwa! Da sind wa wieda
! Unsere Deutsche Sprache lässt momentan ein wenig nach, da wir vorwiegend Japanisches Englisch mit zeichensprachlichen Elementen sprechen. Ich kann leider nicht alle Erfahrungen und Begegnungen hier in Worte fassen, da sie so zahlreich, vielseitig und verschieden sind. So teile ich euch mit was wir heute gemacht haben.

Heute morgen hatten wir frei und das gab uns die Möglichkeit auszuschlafen. So schliefen wir bis 9 Uhr und gingen dann zur Post und kauften Grundnahrungsmittel (Milch und Schokolade). Diesen Beitrag weiterlesen »

Wir sind in Kazusa-no-Sato

Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Lisa im Kampf mit Shindosan

Lisa im "Kampf" mit Shindosan

Es ist mal wieder Zeit euch wissen zu lassen, was wir hier drüben erleben. Dabei ist das nicht wirklich einfach oder gar nicht wirklich zu beschreiben. Es ist hier ein Erleben auf vielen verschiedenen Ebenen: Die viele Erlebnisse und Eindrücke prägen einen, aber man kann die Bilder ihrer Prägung noch nicht so recht erkennen.
Besonders beeindrucken uns die Begegnungen mit den Menschen. Die Offenheit und Freude der Japaner, auch wenn man immer mal wieder an sprachliche Grenzen stößt oder multilingual kommuniziert (Englisch, deutsch, ein paar Brocken japanisch und mit Händen und Füßen). Das erfordert sehr viel Konzentration und nebenbei ziehen die vielen neuen Eindrücke Energie. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Tag mit Karaoke

Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Dörthe und Gudrun vor den Wolkenkratzern

Dörthe und Gudrun vor den Wolkenkratzern

Leider konnten wir uns gestern nicht melden da wir erst spät “Zuhause” waren. Gestern morgen fuhren wir in die Kirche nach Chiba um den Gottesdienst zu besuchen. Dann waren wir in Tokio um Mittagessen ( westlich beim Italiener) zu gehen (und zwar im 54. Stock). Und abends waren wir dann in Chiba zum Essen eingeladen.

Heute morgen besuchten wir mit Shindosan das Altenheim “Shionsoo” welches auch hier in Nozominomon ist. Es war sehr nett dort, und es war zu sehen mit wie viel Freude die Pflegerinnen und Pfleger die alten Leute betreuten.
Wir waren froh, als wir mit anpacken, und die Essentabletts mit verteilten durften. Leider waren wir ein wenig gehandicapt, da wir die Namensschilder auf den Tabletts nicht lesen konnten und man musste uns immer zeigen wo das Tablett hinkommt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Warum man Brötchen von Leinen pflückt

Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
"Brotrennen"- Das war garnicht so einfach!

"Brotrennen"- Das war garnicht so einfach!

Heute ist der 10. Oktober, das bedeutet heute ist Tag des Sportes in Japan. Schon nach dem Frühstück machten wir uns (im Regen) auf , um mit den Bewohnern von Nozominomon den Tag des Sportes zu feiern. Angekommen am Veranstaltungsort, sahen wir, wer alles gekommen war. Von Babys aus dem Babyheim, Kindern aus dem Kinderheim, wo wir in ca. 5 Tagen hinziehen werden, Leuten aus dem Altenheim und Leute die an der Beschäfigungstherapie hier teilnehmen. Wie ihr vielleicht beim lesen merkt, eine riesengroße Altersspanne. Wir alle waren zusammengekommen um in verschiedenen Disziplinen sportlich zu werden. Es gab 2 Gruppen: “Aka”(rot) und “Shirro” (weiß). Dörthe war weiß und ich war rot. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Tag des Lachens

Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von Dörthe, Lisa und Gudrun: Mission in Japan
Lisa und Dörthe weben in der Werkstatt von Shinseisha

Lisa und Dörthe weben in der Werkstatt von Shinseisha

Heute standen Praktikumseinsätze in zwei verschiedenen Einrichtungen an: vormittags durften wir einen Einblick in die Arbeit im “Shinseisha” gewinnen, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. In vier verschiedenen Bereichen sind die Menschen hier eingesetzt: beim Backen, beim Verkauf der Backwaren, bei der Feldarbeit und beim Weben bzw. bei der Handarbeit. Nachdem uns ein passionierter Direktor der Einrichtung die verschiedenen Abteilungen vorstellte, durften wir selbst Hand anlegen und jeweils einen Schal weben (zumindest den Anfang). Diesen Beitrag weiterlesen »