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Monatsübersicht

Synoden-Blicke…

Veröffentlicht am 17. November 2014 von EKvW-Synode 2014

Blog-SynodeDie Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) tagt vom 17. bis 20. November im Bielefelder Assapheum.

Von der Synode bloggt hier die UK-Redaktion

Ausschuss?

Veröffentlicht am 20. November 2014 von EKvW-Synode 2014

Theologischer Ausschuss – das klingt doch irgendwie nach Resteverwertung. Als ob da drittklassige Theologinnen und Theologen miteinander quasseln würden. Wird der Sache doch gar nicht gerecht! Da sitzen unsere fähigsten Köpfe (mal ohne Ironie). Gerade haben die in äußerst respektabler Weise das Thema “Gottesdienstliche Segnung für gleichgeschlechtliche Paare” durch die Synode gebracht. Jahre-, ach! jahrZEHNTElang galt in Westfalen ausgemacht: Wer DAS Thema aufs Tableau hebt, spaltet die Kirche. Jetzt scheint die Zeit gekommen, das anders zu sehen: Fast einstimmig (vier Gegenstimmen, zwei Enthaltungen) beschließt die Landessynode die neue Segnungsform. Biblisch-theologische Vorarbeit: der theologische Ausschuss.
“Ausschuss”? Wir brauchen einen neuen Namen. “Taffe TheAs”. “Kirchliche Sonderkräfte”. “Kommando für heikle Missionen”. Irgendwie so etwas. Her mit den Vorschlägen!

Surreal …

Veröffentlicht am 19. November 2014 von EKvW-Synode 2014

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Da hat der Gute etwas angerichtet. Reinhard Bingener steht vor den 206 oder so (man weiß ja nie, wer gerade zum Rauchen raus ist) Synodalen. Prime Time: Früher Vormittag, die Leute sind voll fit (außer jenen, die die Nacht in “Glück und Seligkeit” verbracht haben). Maximale Aufmerksamkeit. Der politische Korrespondent der FAZ soll zum Thema “Sicht der Medien auf die Kirche” reden. Bingener gibt ein bisschen Kirchen- und Synodenschelte von sich. Fachlich fundiert. Kenntnisreich. Steilste These: Das Ende der Volkskirche ist absehbar – aber wir wissen weder Zeit noch Ort. Der 35-Jährige bleibt höflich. Passt zu seinem angenehmen, artigen Erscheinungsbild. Sympathischer Kollege.

Und was passiert? Nach Beendigung des Vortrags tobt die Synode quasi vor Begeisterung.

Da fragt man sich schon: Warum eigentlich? Haben die nicht verstanden, dass sie selbst mit der Kritik gemeint sind? Oder haben sie’s verstanden und genießen den Schmerz? Lässt man sich gern zum Schafott führen, wenn der Henker nur prominent genug ist (FAZ!)?

Der FAZ-Mann ist selbst überrascht. “Jetzt begehen Sie nicht den Fehler, meinen kurzen Einwurf zum neuen geistlichen Wort zu machen”, bremst er den allgemeinen Freudentaumel. Eigentlich habe er ja nichts Neues gesagt. Die Mehrheit der Synode scheint das anders zu empfinden und feiert die vermeintliche Offenbarung. Bingener bleibt ein bisschen ratlos zurück.

Passt ja irgendwie zu seiner Sicht, dass Synoden quasi Parallelwelten zum echten Leben da draußen darstellen (okay, fairerweise muss man sagen, dass er sich dabei vor allem auf die EKD-Synode bezog, nicht auf die westfälische – aber vielleicht auch nur deshalb, weil er die bis heute noch nicht kannte).

Einer fasst das Ganze prima zusammen: Superintendent Klaus Majoress aus dem Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg: “Synoden sind irgendwie surreal.”

Gegen Frauen in Rot sind Männer machtlos

Veröffentlicht am 18. November 2014 von EKvW-Synode 2014

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Ne, die Schlagzeile stammt nicht von mir. Stand am 28.10.2008 auf welt.de – und der Springerkonzern kennt sich ja mit Frauen aus. Aber schon interessant, was Wissenschaftler so alles über die Wirkung von Farben herausgefunden haben. Wer erst mal zu googeln anfängt, kommt aus dem Staunen nicht mehr raus (Frau, rot, Farbe z.B.). Bedenklich und aufschreckend das Fazit auf welt.de: “Gut für die Frauen: Die Männer sind sich der manipulativen Wirkung der Farbe noch nicht einmal bewusst.” Da ich jetzt allerdings zu den Aufgeklärten zähle, würde ich ganz gern ÖFTER MAL ROT SEHEN ;)

Präsesbericht

Veröffentlicht am 17. November 2014 von EKvW-Synode 2014

Also, ich weiß nicht, wie es Euch geht – falls Ihr diesen Rechenschaftsbericht der leitenden Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (“Präsesbericht”) mit verfolgt habt. Ich jedenfalls finde: Das macht sie gut, die Annette Kurschus. Souverän, fundiert. Ehrlich ohne Schönrednerei. Gerade auch bei der Aussprache, die ENDLICH mal Merkmale einer echten Kommunikation zwischen Kirchenleitung und Synode hat. Sie weicht nicht aus, gibt Unschärfen oder Unklarheiten zu. Wirkt dabei aber kein bisschen defensiv. Aus meiner Sicht: RESPEKT.

Wer sind WIR?

Veröffentlicht am 17. November 2014 von EKvW-Synode 2014

Kurzer Anflug einer Identitätskrise. Ein Theologieprofessor fragt: Wer sind WIR? Da hat er recht. Eine weithin unterschätzte Frage. Man müsste sie sogar noch ausdehnen: WARUM sind wir wer? Und warum sind wir wer wodurch? Wenigstens wissen wir, warum wir wer wodurch WO sind – nämlich an einem Ort ohne WLAN.

Enttarnt: 007 auf der Synode!

Veröffentlicht am 17. November 2014 von EKvW-Synode 2014

Eben auf der Synode: Namensaufruf der Synodalen durch Oberkirchenrätin Doris Damke. Dabei gibt es ein System: 001 ist die Präses, klar. 002 ihr theologischer Vizepräsident Albert Henz. 003 der juristische Vizepräsident. Ja, und 007? Das ist Petra Wallmann, Oberkirchenrätin und Personalreferentin :)

Die digitale Welt – ja wo denn?

Veröffentlicht am 17. November 2014 von EKvW-Synode 2014

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“Digitalisierung”, das ist ein echtes Schlagwort. Man wird zur Zeit fast totgeschlagen damit. Jede Organisation, jede Institution, die sich zukunftsfit machen will, verhandelt darüber.
Auch die Kirchen.
Die EKD-Synode hatte in Dresden gerade ihre gesamte Tagung unter das Motto gestellt: “Kommunikation des Evangeliums im Zeitalter der Digitalisierung”. Herrlich. Eine Fachfrau sagte dazu: Als ob die Blinden übers Licht reden.
Das war böse und (Achtung! Es folgt der Disclaimer:) STIMMTE NATÜRLICH NICHT.
Was dagegen stimmt: Bei der westfälischen Synode, die jetzt gerade Bielefeld-Bethel angefangen hat, liegen PapierBERGE auf den Tischen. Und es gibt NOCH IMMER KEIN WLAN. Das ist so, als ob jemand einen Gesundheitskongress veranstaltet und den Teilnehmern Obst und Gemüse verbietet.
Warum?
1. Kosten? Ja sicher. Die Kirchensteuer erreicht in diesem Jahr ein neues Rekordniveau. Da ist Vorsicht bei den Finanzen angesagt; schon ein paar hundert Euro für einen drahtlosen Internetzugang können da zum Untergang führen.
2. Pädagogik? “Die Synodalen sollen der Verhandlung folgen, nicht im Internet rumdaddeln”, kein Scherz, so was hört man schon mal. Ja liebe Leute, die Synodalen sind nicht nur 1. Souverän der Tagung, keine entmündigten Kinder, sondern 2. SIE DADDELN DOCH SOWIESO. Guckt doch mal in die Runde: Smartphones, Tablets, Laptops. Und wer sowas nicht hat, liest eben UK unter der Bank. Man kann den Regen nicht eindämmen, indem man KEINE Regenrinnen baut.
Im Ernst: Über Digitalisierung reden und KEIN WLAN haben – sorry, da kann ich doch gleich auf die Wände pinseln: ICH HAB KEINE AHNUNG.

Landessyode der Evangelischen Kirche von Westfalen hat begonnen

Veröffentlicht am 17. November 2014 von EKvW-Synode 2014

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen ist am heutigen Montag in Bielefeld zu ihrer Jahrestagung zusammengekommen. Das Kirchenparlament der 2,4 Millionen westfälischen Protestanten berät bis Donnerstag über zahlreiche Themen und Vorlagen und verabschiedet den Haushalt für das kommende Jahr. Nach dem Auftaktgottesdienst steht am Montag der Bericht von Präses Annette Kurschus auf der Tagesordnung. Als Vertreter der Landesregierung wird Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) am traditionellen Tagungsort in Bielefeld-Bethel erwartet. Die westfälische Landeskirche ist die viertgrößte der 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Oberstes Organ ist die Landessynode, der Vertreter aller 28 Kirchenkreise angehören.

Rückblick auf die Landessynode 2013

Veröffentlicht am 23. November 2013 von EKvW-Synode 2013
Julias Koffer auf dem Heimweg...

Julias Koffer auf dem Heimweg…

Gestern um die Mittagszeit endete die 2. Sitzung der 17. Westfälischen Landessynode. Wir als Jugenddelegierte schauen nun auf diese Woche zurück:
Es war erneut eine ruhige und harmonische Synode: keine hitzigen Diskussionen oder allzu große Meinungsverschiedenheiten. Einzig die Thematiken um die Hauptvorlage „Familie heute“ führten zu vereinzelten Diskussionen. Ansonsten wurden die Wahlen und Anträge nahezu einstimmig verabschiedet.
Für uns Jugenddelegierten war es eine ausgelastete Woche: Neben dem normalen Tagesprogramm waren wir mit unserem Wortbeitrag, dem Abend der Jugendverbände, unserer Andacht und unserem Blog vielfältig eingespannt, jedoch können wir sagen, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Die Präses, Mitglieder der Kirchenleitung und weitere Synodale lobten den Abend der Jugendverbände sowie unsere Andacht am Freitagmorgen, so dass wir uns für die nächsten Jahre ermutigt fühlen, unsere Arbeit so aktiv weiterzuführen.
Wie schon im letzten Jahr fühlten wir uns sehr gut im Haus der Stille untergebracht und genossen das gemeinsame und vielfältige Frühstück mit den Vertretern der Studierenden und Vikare sowie einigen ebenfalls dort untergebrachten Synodalen. Die Gespräche, die wir neben den Sitzungen und während der Mahlzeiten mit Synodalen führten, und die Abendausklänge in den unterschiedlichen Locations Bielefelds haben viele interessante Einblicke erlaubt und sind motivierend und ermutigend für unsere Arbeit.